Nordwände

 

 

 

 

Über uns

Lina Czapla – Produktionsleitung.
zieht durch die Nordstadt, sucht und findet die Nordwände und die Geschichten die in der Nordstadt zu entdecken sind. Sie ist lebende Verknüpfung zwischen Künstler*innen und Nordstädter*innen, sitzt aber auch viel im Büro und organisiert damit alles reibungslos läuft.

 

 

Stefan Könneke – Projektleitung der KUFA
ist seit 1992 Teil der Geschäftsführung der KulturFabrik Löseke. Er hat langjährige Erfahrung in soziokultureller Projektarbeit, Stadtteilarbeit, vernetzter Kulturarbeit in Stadt und Region und unterstützt mit Rat und Tat das Projekt.

 

 

 

Sophie Knoll – Projektassistenz.
engagiert sich als Projektassistenz für das Projekt Beautiful People. Zudem ist sie Teil des Experimentierraums KUNSTRAUM 53 am Ottoplatz. Die Nordstadt in ihrer neu gewonnen Heimat liegt der Bambergerin sehr am Herzen.

 

 

 

Ole Görgens – Diplom Grafik Designer, Freier Künstler.
arbeitet seit 1998 als Kunstpädagoge im Auftrag der Stadt Hildesheim, zahlreicher Gemeinden und Trägern der Kultur- und Jugendarbeit mit Schwerpunkt Graffiti-Workshops. Seit 2006 Selbstständigkeit mit der Firma Sprühwerk. Gemeinsam mit Jan Heidemann gestaltet Ole Görgens für Beautiful People die Wände der Nordstadt.

 

 

Jan Heidemann – Diplom-Designer.
beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit Graffiti. Seit 15 Jahren arbeitet er mit einigen Zwischenstops in Agenturen als freiberuflicher Grafik-Designer für eigene Kunden, und seit kurzem als Art Direktor beim t3n Magazin aus Hannover. Mit dem Writer-Namen „CIDO ONE“ entstanden seit 1994 Wandbilder und Leinwände als freie Arbeiten sowohl als Auftragsarbeiten, u.a. für EXPO2000.

 

 

Ralf Richard – Malermeister und Firmainhaber von FARBGESTALT.
gründete nach Abschluss seiner Meisterprüfung in 2001 das Unternehmen als klassischen Malerbetrieb und nach 2 Jahren den Betrieb FARBGESTALT ins Leben gerufen, welches sich als „Designschmiede für individuelle Oberflächen“ bezeichnet. Der Fokus wird auf die individuelle Oberflächengestaltung im Innenbereich sowie Möbel und Bodengestaltungen gelegt.  Mit FARBGESTALT unterstützte Ralf Richard die Gestaltung der Wände.

 

 

Jewgeni Roppel – Fotograph
Für seine Fotografie hat er bereits zahlreiche, internationale Preise gewonnen. Nach seinem Bachelor an der HAWK Hildesheim, führte er seine künstlerische Ausbildung in Halle und Bielefeld fort. Heute fotografiert er auch für DIE ZEIT und stellt seine Fotografie im internationalen Raum u.a. Frankreich und Mexiko aus. Mehr unter http://jewro.de/ Bei Beautiful People portraitierte Jewgeni Roppel die Teilnehmer*innen der Geschichten.

Kerstin Rode – Grafikgestaltung
studiert Gestaltung im Masterstudiengang an der HAWK Hildesheim und engagiert sich im KUNSTRAUM 53 am Ottoplatz. Die 28-jährige Hildesheimerin gestaltet den Katalog und das Logo der NORDWANDGALERIE.

Beautiful People

Die Helden der Kindheit, persönliche Vorbilder, Menschen die einen Eindruck hinterlassen und die persönliche Entwicklung positiv beeinflusst haben – jeder Mensch hat seine kleinen oder großen Helden, ob Mama, der große Bruder, John Lennon, Marlene Dietrich, Muamed Ali oder Gandi.
Sie sind unsere Beautiful People und bilden den Start für unsere Projektreihe
NORDWAND-GALERIE.
Mit Hilfe von Künstlern aus der Graffiti-Szene werden – in aktiver Zusammenarbeit mit den ProjektteilnehmerInnen – die Beautiful People die Wände der Hildesheimer Nordstadt erobern.
In einer parallel erscheinenden Broschüre werden ihre Geschichten aus der Perspektive ihrer Bewunderer erzählt. TeilnehmerInnen kommen aus allen Altersgruppen und aus allen erreichbaren Nationalitäten.

Dieses Projekt stellt den Startschuss zur NORDWAND-GALERIE dar. Im weiteren Verlauf werden nationale und internationale KünstlerInnen nach Hildesheim eingeladen, um thematische Arbeiten in partizipatorischen Prozessen zu realisieren.

Das Medium

Graffiti-Kunst hat vielerorts einen zweifelhaften Ruf:

– nicht jeder begrüßt die farbigen Statements im Stadtbild
– die künstlerische Qualität – von Tags bis hin zu Gemälden – ist großen Schwankungen unterworfen
– das bunte Treiben wird – solange ohne Genehmigung ausgeführt – als
Sachbeschädigung verfolgt.

Gleichzeitig haben sich Graffitis seit vielen Jahren als Kunstform und fester Bestandteil einer sog. Jugendkultur behauptet. Ob Teile der Berliner Mauer oder Wandstücke mit Arbeiten von Banksy, sie erzielen auf dem Kunstmarkt sagenhafte Preise.
In New York wurden die Graffitis an einem großen Fabrikkomplex weiß übergetüncht, da die Besitzer fürchteten, dass die leere Fabrik als Kulturdenkmal unter Schutz gestellt wird und somit nicht bei Bedarf abgerissen werden kann. Dabei möchte man sich manche Stadtgebiete oder Bahnanlagen ohne diese bunten Statements nicht mehr vorstellen müssen, nicht selten sind sie ein sichtbares Auflehnen gegen hoffnungslose Trostlosigkeit.
Im Jahr 2000 organisierten die KulturFabrik Löseke das internationale Graffiti-Projektstadt-wand-bild, dessen großformatige Bildwerke an einigen Hausfassaden bis heute unbeschadet überdauert haben.
Das Projekt NORDWAND will diesen Faden wieder aufnehmen – und gleichzeitig die Hildesheimer Nordstadt in den Focus der Aufmerksamkeit rücken.